Fußwerk Flinner

... weil Ihre Füße in die besten Hände gehören

Anders als bei Fußpflegern/-innen gelten für Podologen/-innen verbindliche Verordnungen und Gesetze, so z.B. das Infektionsschutzgesetz, die Hygienerahmenverordnung der Länder, das Medizinproduktegesetz, die Gefahrenstoffverordnung.Alle Desinfektionsmittel, die zur Wund-,Fuß,Instrumenten- und Flächenhygiene genutzt werden, sind zertifizierte und VHA- bzw. DGHM/ RKI gelistete Produkte.

Die podologische Behandlung findet ausschließlich mit sterilem Instrumentarium  sowie nach allen aktuellen Hygiene- und Behandlungsrichtlinien statt und gewährleistet so eine sehr hohe Sicherheit für die Behandlung von allen Patienten, insbesondere von Risikopatienten wie Diabetikern und Blutern. 

Alle unsere Arbeitsschritte zur Instrumentenaufbereitung sind genau in immer gleichbleibenden Arbeitsschritten geplant. Die Chargenkontrolle unserer Instrumente ist lückenlos belegbar, um somit den gesetzlichen Anforderungen vollumfänglich zu genügen, da Hygiene- / und Infektionsschutz kein Luxus ist, sondern zum Schutz des Patienten und des Therapeuten dient. Alle unseren aktiven Medizin Produkte werden regelmäßig vom TÜV geprüft denn Sicherheit geht vor. Der Anwender ( Fußwerk Bad Hersfeld) stuft zuerst die Instrumente nach Risiko ein. Anhand der dann vorliegenden Risikobewertung ergibt sich der Aufbereitungsumfang für die Instrumente, welche am Patienten benutzt werden. In den letzten Jahren wurden hier vom Gesetzgeber immer mehr Anforderungen bundesweit an podologische Praxen gefordert.

 Aufsichtsbehörde :Gesundheitsamt des Landkreises in Bad Hersfeld Friedloser Straße 12, 36251 Bad Hersfeld

 

Fachpraxis Podologie


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Hygiene in der podologischen Praxis die Instrumente 

So sieht eine Instrumenten-Aufbewahrungsschublade in der Podologie aus. Würden Sie mit der Zahnbürste eines anderen Menschen Ihre Zähne putzen? Deshalb ist es wichtig, dass Instrumente, die schneiden oder schleifen/ fraesen steril aufbereitet werden. Sprechen Sie Ihren Fußtherapeuten auf das Thema Hygiene an. Wenn er nichts zu verbergen hat, wird er Ihnen einen Einblick in seine Hygienemaßnahmen geben. Wenn Sie in eine Praxis gehen, welche nur einen Behandlungsraum aufweist, sollten Sie an folgenedes denken: Nach einer Behandlung brauch ein korrekt arbeitender Fußtherapeut ca. 10 Minuten, um den Raum hygienisch korrekt wiederherzustellen. Dieses bedeutet, dass Patienten nicht nacheinander das Sprechzimmer betreten können.

 Hygienemaßnahmen  bei Hausbesuchen

Gerade bei Hausbesuchen ist es wichtig die Hygienerichtlinien der Länder und den Infektionsschutz sicher zu stellen. Oft erleben wir in Seniorenheimen sogenannte Fachfußpfleger, welche mit Straßenbekleidung und unsterilen Instrumenten, sowie Fräsern, die Bewohner für unter 20€ fußpflegerisch versorgen. Zu einem guten Hausbesuch gehört eine ordentliche Handdesinfektion, steril eingeschweißte Fraser und Zangen, Mundschutz, Berufsbekleidung und... vieles mehr. Gerade wenn man sich bewusst macht, dass fast jeder 2. Bewohner einer Alteneinrichtung Nagelpilz hat, ist es besonders wichtig die Übertragungskette zu unterbrechen. Auch Heimleiter und Pflegedienstleitungen sind hier angesprochen und sollten mit größerem Augenmerk darauf schauen, was bei den Bewohnern wie durchgeführt wird. Günstige Preise werden nie zusammen passen, wenn man eine hochwertige Hygienekette einhalten will. Oft erleben wir, dass die Fußpfleger die Patienten verletzen und es ist gar nicht auszumalen, was passieren kann durch den fehlenden Infektionsschutz. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie bei Hausbesuchen darauf achten, dass Sie eine hygienisch einwandfreie Behandlung bekommen.

Informationen rund um Praxis Hygiene.

Des Öfteren werden wir von Neupatienten angesprochen, warum unsere Fachpraxis mehrere Behandlungsräume hat. 1. Um effektiv und mit einem guten Zeitmanagement zu arbeiten. 2. Um die Hygienerichtlinien der Länder und das Infektionsschutzgesetz umzusetzen.
Aus unserer Sicht ist eine Fußpflege- oder Podologenpraxis, welche nur einen Behandlungsraum hat, wirtschaftlich kaum tragbar. Ebenfalls ist aus unserer Sicht eine Ein-Raumpraxis ein optimaler Infektionsschutz nicht gewährleistet. Statistisch ist jeder 4. Deutsche an Nagelpilz an den Füßen erkrankt und über 60 Jährige sogar jeder 2. Durch unsere Erfahrungen behaupten wir, dass viele Pilzinfektionen in Fußpflegepraxen übertagen werden! Stellen Sie sich vor Sie betreten eine Praxis, wo nur ein Behandlungsraum zur Verfügung steht und In diesem werden Sie versorgt. Um eine gründliche und fachliche Aufbereitung des Behandlungsraumes durchzuführen, benötigt man ca. 10-12 Minuten. Wenn wir davon ausgehen, dass in den meisten Praxen keine Assistentinnen oder Sprechstundenhilfen beschäftigt sind, muss der Behandler nach der Behandlung in der Theorie 10-12 Minuten selber desinfizieren und reinigen. Erst dann ist es möglich den nächsten Patienten in den Raum zu bitten und dieser kann sich vertrauensvoll geschützt behandeln lassen. Anhand dieses Beispiels erkennt man, dass dieses in der Regel so nie durchgeführt wird. Die Realität ist: Patient rein, Patient raus. Wenn Sie Glück haben steril eingeschweißte Instrumente, jedoch in der Realität werden die Instrumente mit einem Feuchttuch abgewischt. Dieses hat mit einer ordentlichen Infektionsverhütung nichts zu tun und ist vom Gesetzgeber so nicht bestimmt worden. Gesundheitsaufseher und Gesundheitsämter müssen aus unserer Sicht viel öfters Fußpflegepraxen auf die gesetzlichen Vorgaben prüfen, um somit das Volksgut Gesundheit zu schützen. In unserer Praxis arbeiten wir mit Sprechstundenhilfen, 3 Behandlungsräumen und behalten die Hygieneverordnung der Länder, Infektionsschutzgesetz und die Gefahrgutverordnung ein.
Liebe Patienten, in Ihrem eigenen Interesse, nicht weil etwas preisgünstig ist, sind Sie optimal geschützt. Sauberkeit und Hygiene kostet Geld.

 Fußbad in der Podologie.    

Oft werden wir von Patienten gefragt, ob wir ein Fußbad vor der Behandlung durchführen. Dazu sollten Sie wissen, wenn die Füße in eine Schüssel mit warmen Wasser gehalten werden, es sich dann nicht um ein med. Fußbad handelt, sondern vielmehr nur um eine Fusswaschung. Gerade bei dieser Art der Fusswaschung werden viele Hygienerichtlinien außer ach...t gelassen und es kommt oft zu Kontaktübertragungen von Infektionen. Wenn sie ihren Zahnarzt aufsuchen, putzt dieser sicherlich auch nicht vor der Behandlung ihre Zähne. Zu med. Fußbädern gehören Iontophorese (gegen Schweißfüße), ansteigende Fußbäder ( bei kalten Füßen), galvanische Bäder u.a. Unser Tipp : vermeiden Sie beim Besuch einer Fusspflegepraxis Fusswaschungen, um somit Infektionen zu minimieren